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Aufgrund der Ernennung des bisherigen KBM Andreas Bergbauer zum Kreisbrandinspektor war der Posten des Kreisbrandmeisters für den Bereich Miltach wieder neu zu besetzen. Unser ehemaliger Kommandant Alexander Beier gilt seit vielen Jahren über die Grenzen Miltachs hinaus in der „Szene“ als sehr kompetenter und engagierter Feuerwehrmann. Viel Erfahrung in jeglicher Hinsicht gewann er in seinem früheren Wirken als Inspektionsjugendwart und als Kommandant unserer Stützpunktfeuerwehr. Auch als Schiedsrichter bei Leistungsprüfungen hat er sich auf KBM Ebene einen guten Namen gemacht. Diese Meinung über Beier teilen sich neben den Kommandanten der Wehren im KBM Bereich Miltach auch KBI Andreas Bergbauer und KBR Michael Stahl.

Dies führte letztendlich dazu, daß Landrat Franz Löffler unserem Kameraden Alexander Beier mit Wirkung zum 01.03.2017 zum neuen Kreisbrandmeister des KBM Bereichs Miltach ernannte.

 

Riesig war die Freude, als am 09.11.2017 eine Abordnung mit Kommandant und Vorsitzenden Johannes Bergbauer, das neue HLF 20 aus dem österreichischen Leonding nach Miltach überführen konnte.

Bereits am Vortag begab sich die Gruppe mittels des, bald ausgedienten, LF 8 zum dortigen Rosenbauer Werk. Nach umfangreicher Endabnahme und Einweisung traten sie die Heimreise an. Angekommen am Ortseingang Miltachs erwartete sie ein Ehrenspalier aller Aktiven in Einsatzkleidung. Unmittelbar davor durchfuhr der „Neue“ einen riesigen, in der Abenddämmerung beleuchteten „Triumpfbogen“ aus dem Wasserwerfer unseres Tanklöschfahrzeuges. Eine gemütlicher Empfang im Gerätehaus mit Möglichkeit zur Fahrzeugbesichtigung rundete diesen denkwürdigen Tag für Miltach und unserer Wehr ab.
In absehbarer Zeit wird das HLF 20, zur dessen Finanzierung sich auch der Feuerwehrverein mit 15.000 € beteiligt, in Betrieb genommen.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 06.01.2016 stand, neben den üblichen Grußworten, Tätigkeitsberichten und Ehrungen, die turnusmäßige Neuwahl der Vorstandschaft im Mittelpunkt.

Der bisherige 1. Vorsitzende, Bernhard Wagner, stellte sich nach zwei Amtsperioden (10 Jahre) nicht mehr für eine weitere, dritte Amtszeit zur Verfügung. Der 3. Vorsitzende, Dominik Schmidt, beendete eine Amtszeit ebenso wie die 1. Schriftführerin, Stefanie Welter.

Die durchgeführte Wahl führte zu folgenden Ergebnis:

1. Vorsitzender: Johannes Bergbauer, 2. Vorsitzender: Christian Gröber, 3. Vorsitzender: Matthias Mühlbauer,1. Schriftführer: Bernhard Wagner, 1. Kassier und Pressewart: Christian Röhrl. Vervollständigt wird die Vereinsführung durch die Verwaltungsratsmitglieder, die ebenfalls neu bestimmt wurden.

 

Am Freitag, den 01.04.2016 konnten zwei Kameraden besondere Auszeichnungen entgegen nehmen.
Alexander Beier, der sich auch nach seinem Amt als Inspektionsjugendwart in der überörtlichen Jugendarbeit einbringt, wurde bei der Deligiertenversammlung der Jugendfeuerwehr Oberpfalz mit der Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber ausgezeichnet.
Bernhard Wagner wurde für sein langjähriges Wirken als Vereinsvorsitzender und Schriftführer in der KBI Frühjahrsdienstversammlung in Bad Kötzting das Feuerwehrehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes Cham verliehen.

 

Am 24.04.2016 genehmigte die Regierung der Oberpfalz einen so genannten „vorzeitigen Maßnahmenbeginn“. Dies bedeutete „grünes Licht“ zur Beschaffung eines Hilfeleistungs-Löschfahrzeuges 20, kurz „HLF 20“. Zuvor befürwortete Miltachs Bürgermeister Johann Aumeier samt Gemeinderat sowie die Feuerwehrführung um KBR Johann Weber die Notwendigkeit dieses Fahrzeuges, welches das aus dem Jahr 1990 stammende Löschgruppenfahrzeug „LF/8“ ersetzen soll.

Ab diesen Zeitpunkt befassten sich unsere Kommandanten, Gerätewarte und weitere aktive Kameraden mit Besichtigungen von Vorführfahrzeugen unterschiedlicher Hersteller um Anregungen zur Gestaltung „unseres“ HLF zu finden. Die Tatsache, daß der Gesetzgeber eine europaweite Ausschreibung für Fahrzeuge dieser Kategorie fordert, machte die Miteinbeziehung eines geeigneten Fachbüros unumgänglich. Mit Andreas Dittlmann vom gleichnamigen Fachbüro für Beschaffungen im Feuerwehrwesen aus Passau, fand die Gemeinde einen geeigneten Partner zur erfolgreichen Verwirklichung des Vorhabens.

Nach intensiver Vorbereitung konnte am 22.08.2016 die Ausschreibung erfolgen. Das HLF wurde in drei Lose (Fahrgestell, Aufbau, Ausstattung) aufgeteilt. Die Submission am 05.10.2016 führte jedoch nur zu Teilerfolgen, denn für das Los 1 (Fahrgestell) ging kein Gebot ein. Folglich konnten auch die weiteren Lose nicht abschließend gewertet werden.

 

Am 11.10.2016 erfolgte erneut eine Ausschreibung zum Gewerk „Fahrgestell“. Die Submission am 23.11.2016 war erfolgreich, Angebote gingen ein.

Nun konnte das Büro Dittlmann abschließend sämtliche Angebote zu allen drei Losen prüfen und der Gemeinde einen Vergabevorschlag unterbreiten.

In der Sitzung vom 13.12.2016 beschloss der Gemeinderat einstimmig, ein neues Hilfeleistungs-Löschfahrzeug HLF 20, auf Basis eines Fahrgestelles von Mercedes für 89.726 €, mit einem Aufbau aus dem Hause Rosenbauer für 255.052 € und Ausstattung der Firma Sturm für 42.185 € für unsere Wehr zu beschaffen.

 

Nach dem Geschäftsende des Gasthofes Griesbeck zum 31.12.2014 wurde mit der Vereinsgaststätte des FC Miltach ein neuer Austragungsort für die Jahreshauptversammlungen gefunden.

Günther Maurer wird für sein Wirken für die Freiwillige Feuerwehr Miltach e.V. am 06.01.2015 zum Ehrenmitglied ernannt.

Die Neuwahl der aktiven Führungsmannschaft steht im Vordergrund der Versammlung. Unsere bisherigen Kommandanten Johannes Bergbauer und Martin Haimerl werden in ihren Ämtern, für weitere sechs Jahre, bestätigt, ebenso Gerätewart Markus Holzapfel. Matthias Prechtl fungiert weiter als Atemschutzgerätewart. Der bis dato amtierende Jugendwart Matthias Mühlbauer stellte sich nicht mehr zur Wahl. Die Versammlung bestimmte Andreas Prechtl, Martin Krieger und Stefanie Welter zu Jugendwarten. Letzt genannte wird sich vorwiegend um die Betreuung der Mädchengruppe annehmen.

Unsere Feuerwehr präsentiert sich mit einer neuen Internetseite. Das, von Matthias Prechtl, erarbeitete Werk, wird bei der JHV vorgestellt und noch am selben Tag veröffentlicht.

Mit der Einführung eines „Kappenabends“ geht der Verein einen neuen Weg bei den Faschingsveranstaltungen. Dieser ersetzt den traditionellen Feuerwehrball, von dessen Abhaltung man aus organisatorischen Gründen absieht.

Der Sommer des Jahres 2015 war ein „Jahrhundertsommer“. Stets hohe Temperaturen und das Ausbleiben von Regenfällen über etliche Wochen, machten nicht nur der Natur, sondern auch den Feuerwehren zu schaffen. Flächenbrände, sonst eher selten in unserer Region, prägten vom Juli bis September das Einsatzgeschehen der Feuerwehren in Bayern. Etliche Kommandanten appellierten Landwirte, deren Güllefässer mit Wasser zu füllen, um damit im Ernstfall wertvolle Hilfe bei Flächenbränden zu leisten. Am Abend des 06. August wurde auch unser unmittelbarer Einzugsbereich hiervon heimgesucht. Ein Funkenflug, hervorgerufen bei nächtlichen Gleisbauarbeiten, entfachte zwischen Miltach und Riesl den Bahndamm. Die angrenzende Böschung und der gesamte Baumbestand, beides geprägt von der langanhaltenden Dürreperiode, waren Nahrung für einen Waldbrand. Die Flammen breiteten sich rasend schnell über einen Bereich von mehreren hundert Quadratmetern aus. Zum Leidwesen der Einsatzkräfte, befand sich das Feuer an einem sehr steilen, schwer zugänglichen Abschnitt des Waldes. Nicht nur die Wehren aus dem Gemeindebereich Miltach und den benachbarten Blaibach beschäftigten sich mit der Brandbekämpfung, sondern auch Aktive aus Arrach und Thürnstein/Schrenkental. Die beiden letztgenannten leisteten mit einem „Rüstsatz Bahn“ und einer speziellen Waldbrandausrüstung wertvolle Hilfe. In der darauffolgenden Zeit ereigneten sich noch weitere Flächenbrände in Zandt/Unterhaidmühle und in Cham/Stadl zu denen unsere Aktiven gerufen wurden.

Seit dem Jahrhunderthochwasser 2002 wuchs bei vielen Gemeindebürgern und Verantwortlichen unserer Feuerwehr der Wunsch nach einem leistungsfähigen, mobilen Stromerzeuger.

Nach beherzter Suche konnte ein passendes Gerät, welches aus der Baubranche stammt, gefunden werden. Der Gemeinderat beschloss den Erwerb dieses Gebrauchtgerätes zum Preis von 14.280 €.

Es handelt sich um ein 100 KVA Aggregat von Atlas Copco (Typ: Q AS 100) aus dem Jahr 2007. Dem Gerät, in einem technisch einwandfreien Zustand befindlich, wiederfuhr von fleißigen, handwerklich begabten Mitgliedern in etlichen Arbeitsstunden eine neue, zum Feuerwehrdienst passende Lackierung.

Dringend notwendig wurde die Auffrischung der Festbänder aus unserem 125. Gründungfest im Jahr 1998. Im Sommer diesen Jahres überarbeitete die Fahnenstickerei in Aiterhofen die wertvollen Erinnerungsstücke. Im Zuge dessen erwarb der Verein einen weiteren Bänderschrank für das Treppenhaus. Dort präsentieren sich nun, für jedermann sichtbar, die besagten Festbänder. In dieses Gesamtvorhaben investierte der Verein rund 1.300 €. Zur Finanzierung floß eine großzügige Spende unserer Ehrenfestmutter Renate Beier ein, welche die Ausgaben nahezu deckte.

Nach zehn gemeinsamen Theaterstücken in den Jahren 2001 bis 2012 verabschiedeten wir uns aus dem Schauspielarrangement. Gründe hierfür waren unter anderem der Mangel an Theaterspielern in unseren Reihen. Die Perlbachschützen fungieren bei der Aufführung des „Mord im Hühnerstall“ als alleiniger Veranstalter.

Das Digitalzeitalter erhält auch im Funkwesen sein Einzug. Auf ein, von der Technik her völlig neues, anders als gewohntes System, müssen sich die Feuerwehren einstellen. Mit einem Austausch von Geräten ist der Umstieg nicht erledigt. Zahlreiche Schulungen, Einweisungen, Lehrgänge müssen sich, Feuerwehrführungskräften und  Feuerwehrdienstleistende unterziehen. Dieser Prozess wird mehrere Jahre dauern. Eine verantwortliche Rolle in Sachen Digitalfunkausbildung auf KBI Ebene übernimmt hierbei unser Kommandant Johannes Bergbauer, der als so genannter „Multiplikator“ fungiert. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit als örtlicher Kommandant investiert er viel Zeit, zahlreichen Feuerwehren, das „Knowhow“ des Digitalfunks zu vermitteln.

 

Im Rahmen des 140. Jahrtages fand die Segnung des gegen Ende des Jahres 2012 erworbenen Mehrzweckanhängers statt. Das Gerät leistet vorwiegend im Bereich der Ölwehr und des Umweltschutzes wertvolle Dienste, kann jedoch auch als Transportmittel für Sandsäcke oder weiteres Material verwendet werden.

Der Realisierung ging eine zweijährige Beschaffungszeit, geprägt mit vielen Gesprächen und Planungen voran. Zur Finanzierung des 5.087 € teuren Fahrzeuges trugen staatliche Fördermittel von 50% bei. Die verbleibende Restsumme wurde mit Vereinsmitteln i.H.v. 2.543 € finanziert.

Nach 14 Ballveranstaltungen im Griesbecksaal diente die Mehrzweckhalle erstmals seit 1998 wieder als Austragungsort für unserem Feuerwehrball.

Am 25. Oktober feierte man das 140-jährige Bestehen unserer Feuerwehr im Rahmen eines Vereinsabends. Viele Mitglieder, Ehrenmitglieder und Festhonorationen der vergangenen Jahre folgten der Einladung der Vorstandschaft zu diesem geselligen Abend, gespickt mit Rückblicken auf die vergangene Zeit.

Josef Haas, seit 1985 stets mit der Funkausbildung in unserem KBM Bereich betraut, leitete im November diesen Jahres seinen letzten Funklehrgang, basierend auf das analoge Funksystem. Künftig erfolgen Aus- und Weiterbildungen orientiert an den Digitalfunk, welcher das bisherige analoge System ablöst. KBR Johann Weber würdigte im Namen des Kreisfeuerwehrverbandes die Verdienste unseres ehemaligen Kommandanten rund um Funkausbildung der vergangenen, knapp 30 Jahre.

Gegen Ende dieses Jahres konnten unsere Kommandanten, unter Beisein von Vertretern der Ortsvereine, im Rathaus einen Defibrillator in Empfang nehmen. Bereitgestellt und finanziert wurde dieses, lebensrettende Gerät aus einen Teil der Erlöse, die alle Maifestvereine gemeinsam erwirtschaften, sowie aus Mitteln des Bürgermeisters und der Kath. Kirchenstiftung Miltach.

Nicht nur bei Feuerwehreinsätzen, sondern auch bei den zahlreichen örtlichen, weltlichen und kirchlichen Veranstaltungen ist es uns nun möglich, bei Notfällen, lebensrettende Sofortmaßnahmen zu ergreifen.